Dokumentiert
Farbschlag, Eltern und OOP-Datum werden für jedes Tier festgehalten.
Sugar Glider · verantwortungsvoll & familiär
Willkommen bei unserer kleinen Sugar-Glider-Familie. Hier stellen wir unsere Tiere, Farbschläge und dokumentierten Nachzuchten vor.

Unsere Moonlight-Familie
Unsere Sugar Glider leben in festen Sozialgruppen. Wir legen Wert auf eine nachvollziehbare Abstammung, passende Vergesellschaftung und eine ruhige Eingewöhnung.
Farbschlag, Eltern und OOP-Datum werden für jedes Tier festgehalten.
Unsere Tiere werden aufmerksam begleitet und als individuelle Charaktere wahrgenommen.
Eine Abgabe erfolgt mit Blick auf Gesellschaft, Haltung und langfristiges Wohlbefinden.
Unsere Tiere
Von klassischem Grey bis Leucistic, White Face, Mosaic und Ringtail.
01
Leucistic
Vatertier von Cookie, Aria, Timon, Pumba, Bambi, Ariel, Yuki und Yoshi.
02
Grey Classic · OOP 26.06.2024
Muttertier von Cookie, Aria, Timon und Pumba.
03
Leucistic · OOP 06.10.2024
Muttertier von Bambi, Ariel, Yuki und Yoshi.
04
White Face · OOP 06.10.2024
Elterntier von Sazù.
05
Mosaic · OOP 26.06.2025
Eltern: Coco & Chanel
Kind von Coco und Chanel, Elterntier von Sazù.
06
Grey Classic · OOP 26.06.2024
Gucci ist bereits vermittelt.

07
Leucistic · OOP 27.08.2026
Eltern: Coco & Nala
Zwei weiße Geschwister aus der Verpaarung von Coco und Nala.
08
Mosaik Ringtail · het Carmino
Alter: 3 Jahre. OOP-Datum nicht bekannt.
09
100 % Carmino
Alter: 10 Monate. OOP-Datum nicht bekannt.
Unser Fotoalbum
Ein kleiner Einblick in unsere Moonlight-Familie – jedes Tier ist einzigartig und liegt uns am Herzen.












Dokumentierte Nachzuchten
Coco (Leucistic) × Chanel (Grey Classic)
Mosaic · Grey Classic
Coco (Leucistic) × Chanel (Grey Classic)
White Face Mosaic · White Face Mosaic Ringtail
Coco (Leucistic) × Nala (Leucistic)
Leucistic · bereits vermittelt
Deasy (White Face) × Cookie (Mosaic)
White Face Mosaic
Coco (Leucistic) × Nala (Leucistic)
Leucistic
OOP bedeutet „Out of Pouch“ – das Datum, an dem das Jungtier den Beutel verlassen hat.
Gut zu wissen
Sugar Glider sind hochsoziale Tiere. Eine artgerechte Haltung berücksichtigt Sozialkontakt, Platz, Beschäftigung und eine passende Ernährung.
☾Sozialgruppe Keine Einzelhaltung
✦Aktive Nacht Rückzug am Tag, Beschäftigung in der Nacht
◇Beratung Austausch vor einer möglichen Vermittlung
Körperbau & Geschlecht
Sugar Glider sind keine Nagetiere, sondern kleine Beuteltiere. Ihr Körper ist an das Klettern, Gleiten und ein aktives Leben in der Nacht angepasst.

Das Patagium spannt sich zwischen Vorder- und Hinterbeinen. Damit können Sugar Glider gleiten und in der Luft die Richtung verändern.
Der lange, buschige Schwanz stabilisiert den Körper und funktioniert beim Gleiten wie ein Steuerruder.
Kräftige Zehen helfen beim Klettern. Die zweite und dritte Zehe der Hinterpfote sind miteinander verwachsen und bilden mit zwei Krallen einen Putzkamm.
Große Augen unterstützen die Orientierung bei Nacht. Die beweglichen Ohren und der ausgeprägte Geruchssinn helfen bei Kommunikation und Futtersuche.
Geschlecht erkennen
Das Geschlecht lässt sich meist an den äußeren Merkmalen der Bauchseite erkennen.


Zur Geschlechtsbestimmung das Tier ruhig halten und nur ansehen – niemals an Penis, Beutel oder Hodensack ziehen. Bei Unsicherheit, Schwellungen, Verletzungen oder Ausfluss sollte eine Tierarztpraxis mit Erfahrung bei Exoten das Tier untersuchen.
Tierärztliche Quelle zur AnatomieUnsere Ernährung
Wir füttern unsere Sugar Glider nach dem SGS2-Plan – abwechslungsreich, fett- und zuckerbewusst und auf die besonderen Bedürfnisse der Tiere abgestimmt.
Die Basis besteht aus insgesamt etwa 450 g abwechslungsreichem Gemüse und Obst. Dabei machen Gemüse ungefähr zwei Drittel bis drei Viertel der Mischung aus. Ergänzt wird sie nach dem festen SGS2-Rezept unter anderem mit Ei als Proteinquelle, Naturjoghurt, Wombaroo High Protein Supplement, Akaziengummi, Blütenpollen, eingeweichten Leinsamen und Haferflocken oder Weizenkeimen.
Der fertige Mix wird portionsweise eingefroren. Abends erhält jedes Tier ungefähr einen Esslöffel, frisch aufgetaut. Frisches Wasser steht jederzeit bereit.
Der Gemüseanteil überwiegt. Verschiedene geeignete Sorten sorgen für Abwechslung.
Ei und die vorgesehenen Ergänzungen gehören zum vollständigen SGS2-Rezept und werden nicht nach Gefühl dosiert.
Die Tagesportion wird zur Aktivitätszeit angeboten; Reste werden am nächsten Morgen entfernt.
SGS2 wird als kompletter Plan gefüttert. Einzelne Bestandteile oder Supplemente sollten nicht eigenmächtig verändert werden. Da es keinen einzigen wissenschaftlich als ideal belegten Futterplan für Sugar Glider gibt, stimmen wir besondere Bedürfnisse, Wachstum, Trächtigkeit oder Erkrankungen mit einer Tierarztpraxis für Exoten ab.

Ernährungswissen
Beide Mineralstoffe arbeiten im Körper zusammen. Entscheidend ist nicht nur ihre Menge, sondern das ausgewogene Verhältnis in der gesamten Tagesration.
Kalzium stärkt Knochen und Zähne und unterstützt Muskeln, Nerven sowie die Blutgerinnung. Jungtiere und säugende Weibchen benötigen eine besonders zuverlässige Versorgung.
Phosphor wird ebenfalls für Knochen, Zähne, Energiegewinnung und Körperzellen benötigt. Viele Insekten, Fleisch, Eier, Mais und Bananen liefern vergleichsweise viel Phosphor.
Bei vielen etablierten Futterplänen wird ungefähr ein Verhältnis von 2:1 angestrebt. Beurteilt wird immer der vollständige Futterplan – nicht ein einzelnes Obst- oder Gemüsestück.
Zittern, Schmerzen, Bewegungsunlust, unsicheres Klettern, Schwäche der Hinterbeine, Krämpfe oder Knochenbrüche müssen tierärztlich abgeklärt werden.
Das vollständige Rezept einschließlich der vorgesehenen Ergänzungen genau einhalten. Kalziumpulver niemals zusätzlich nach Gefühl dosieren.
Rezept zum Speichern
Das Rezeptbild zeigt Zutaten, Zubereitung und Fütterung sowie den wichtigen Hinweis zur getrennten Kalziumgabe und zu Magnesium.
Bild in voller Größe öffnenWissen für Halter
Die Bilder geben einen schnellen Überblick. Unter jedem Bild findest du eine kurze, verständliche Einordnung.
Kategorie
Geräusche richtig einordnen und erkennen, ob ein Tier Kontakt sucht, sich wohlfühlt oder Abstand benötigt.
Bild vergrößernSugar Glider verständigen sich mit verschiedenen Lauten. Lautes Crabbing ist meist eine Abwehrreaktion bei Angst oder Schreck – das Tier braucht Ruhe und Abstand. Bellen oder Wuffen dient häufig als Kontakt- oder Suchruf, kann aber auch Aufmerksamkeit, Aufregung oder eine Warnung ausdrücken. Zischen zeigt oft Unwohlsein, Ärger oder eine klare Grenze. Leises Zwitschern und Chirpen hört man dagegen häufig beim Fressen, Kuscheln oder Putzen und es spricht meist für Wohlbefinden. Sanftes Klicken oder Knacken kann bei Entspannung und sozialem Kontakt auftreten. Winseln kann Unsicherheit, Trennung, Stress oder Schmerzen anzeigen. Kurze feuchte Nieslaute während der Fellpflege können normal sein; häufiges Niesen, Nasenausfluss oder Atemprobleme müssen tierärztlich untersucht werden. Ein Laut hat nie automatisch nur eine Bedeutung – Körperhaltung, Situation, Dauer und Häufigkeit gehören immer zur Beurteilung dazu.
Kategorie
Sichere Beschäftigung, eine saubere Voliere und gute Vorbereitung für besondere Situationen.
Bild vergrößernDie Übersicht zeigt geeignete und ungeeignete Beschäftigungsmöglichkeiten. Spielzeug sollte stabil, ungiftig und frei von scharfen Kanten, gefährlichen Spalten oder langen losen Fäden sein. Kontrolliere alle Teile regelmäßig auf Schäden.
Bild vergrößernEine feste Routine aus täglicher, wöchentlicher und gründlicher Reinigung hilft, Gerüche und Keime zu reduzieren. Verwende milde, möglichst unparfümierte Mittel, spüle gründlich nach und lasse alles vollständig trocknen.
Bild vergrößernReisen bedeuten für Sugar Glider zusätzlichen Stress. Transportbox, Temperatur, Futter, Wasser und Pausen müssen gut geplant sein. Vor Fahrten ins Ausland sind außerdem aktuelle Einreise- und Tiergesundheitsbestimmungen zu prüfen.
Kategorie
Warnzeichen früh erkennen und Jungtiere nur mit fachkundiger Begleitung unterstützen.
Bild vergrößernAktive Aufmerksamkeit, klare Augen, gepflegtes Fell und normales Fressverhalten sind wichtige Beobachtungspunkte. Apathie, Atemprobleme, Gewichtsverlust, Durchfall, Verletzungen oder deutliche Verhaltensänderungen gehören zeitnah in eine Tierarztpraxis mit Exotenerfahrung.
Bild vergrößernEine Handaufzucht ist eine Notfallmaßnahme, wenn das Muttertier ein Jungtier nicht versorgen kann. Produkt, Mischverhältnis, Temperatur, Fütterungsabstände und Gewichtskontrolle müssen exakt passen und sollten mit einer fachkundigen Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Kategorie
Behutsame Vergesellschaftung und ein ruhiger, gut beobachteter Start ins Leben.
Bild vergrößernNeue Tiere werden schrittweise an Geruch und Anwesenheit der Gruppe gewöhnt. Erste Treffen finden kontrolliert auf neutralem Gebiet statt. Die Tiere dürfen nicht zusammengesetzt werden, solange starke Aggression oder anhaltende Angst besteht.
Bild vergrößernDie Grafik erklärt den Weg von der Befruchtung bis zum selbstständiger werdenden Jungtier. Während Trächtigkeit und Beutelzeit brauchen Mutter und Gruppe Ruhe, ausgewogene Ernährung und möglichst wenig Störung. Entwicklung und Gewicht sollten aufmerksam beobachtet werden.
Kategorie
Äußere Merkmale richtig einordnen und die Vielfalt der Farbschläge kennenlernen.
Bild vergrößernBei Weibchen sind besonders Kloake, Beutel und Zitzen wichtige Merkmale. Die Darstellung dient als vorsichtige Orientierung. Am Tier sollte niemals am Beutel oder an empfindlichen Körperteilen gezogen werden.
Bild vergrößernMännchen erkennt man unter anderem am frei hängenden Hodensack; unkastrierte Tiere besitzen häufig deutlichere Duftdrüsen. Der gegabelte Penis ist bei dieser Tierart normal. Auffällige Schwellungen oder Verletzungen müssen tierärztlich untersucht werden.
Bild vergrößernDie Übersicht zeigt verschiedene Erscheinungsbilder wie Classic Grey, White Face, Leucistic, Cremino, Mosaic und Ringtail. Das Aussehen allein beweist jedoch nicht immer die genetische Anlage – für die Zucht sind dokumentierte Abstammung und sichere Genetik entscheidend.
Kategorie
Dominante und rezessive Merkmale unterscheiden und Angaben wie 100 % Het, 66 % possible Het oder 50 % possible Het richtig verstehen.
Bild vergrößernDominante Merkmale können bereits sichtbar sein, wenn das entsprechende Gen nur von einem Elternteil stammt. Rezessive Farben werden erst sichtbar, wenn das Jungtier die passende Anlage von beiden Eltern erbt. Ein Het-Tier trägt eine rezessive Anlage, ohne die Farbe selbst zeigen zu müssen. Die Prozentzahl beschreibt, wie sicher diese Trägerschaft aufgrund der Abstammung ist.

Einfach erklärt
Entscheidend sind immer die dokumentierten Eltern und der Stammbaum. Das Aussehen allein reicht bei verdeckt getragenen, rezessiven Anlagen nicht aus.
Eine einzige Kopie der Anlage kann ausreichen, damit das Merkmal sichtbar wird. White Face und viele Mosaic-Zeichnungen werden in der Zucht häufig als dominant beschrieben. Die Stärke einer Zeichnung kann trotzdem sehr unterschiedlich ausfallen.
Die Farbe wird nur sichtbar, wenn das Jungtier die passende Anlage von Mutter und Vater erhält. Leucistic und Cremino sind bekannte Beispiele. Mit nur einer Kopie bleibt das Tier äußerlich meist unauffällig.
„Het“ ist die Kurzform von heterozygot. Das Tier besitzt eine rezessive Anlage, zeigt die dazugehörige Farbe aber selbst nicht. Es kann diese Anlage an seine Jungtiere weitergeben.
Das Tier ist aufgrund seiner Eltern sicher Träger der genannten rezessiven Anlage.
Das Tier ist nicht sichtbar betroffen und hat rechnerisch eine Zwei-von-drei-Chance, Träger zu sein.
Es besteht rechnerisch eine Chance von eins zu zwei, dass das Tier die Anlage trägt.
Beispiel 1
25 % sichtbare rezessive Farbe · 50 % sichere Träger · 25 % ohne diese Anlage.
Unter den äußerlich unauffälligen Jungtieren ergibt das 66 % possible Het.Beispiel 2
100 % äußerlich unauffällige Jungtiere, die sichere Träger sind.
Sie werden als 100 % Het für diese Anlage bezeichnet.Beispiel 3
50 % Träger · 50 % ohne diese Anlage.
Da man beide äußerlich nicht unterscheiden kann, gelten die Jungtiere als 50 % possible Het.Wichtig: Die Prozentwerte gelten für jedes Jungtier neu. Bei vier Babys muss deshalb nicht automatisch jede rechnerische Gruppe genau einmal vorkommen. Außerdem wird jede Anlage – zum Beispiel Leucistic oder Cremino – getrennt betrachtet.
Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine Untersuchung oder individuelle Beratung durch eine Tierarztpraxis mit Erfahrung bei Sugar Glidern und anderen Exoten.
Kontakt
Schreib uns gern, wenn du mehr über unsere Sugar Glider, ihre Abstammung oder eine mögliche Vermittlung erfahren möchtest.